
Er wurde nach dem Entwurf von Aleksandar Sekulović erbaut und ist im Rahmen des Komplexes „Staro sajmište“ (Altes Messegelände) geschützt, der zum Kulturgut erklärt wurde.
(Amtsblatt der Stadt Belgrad, Nr. 16/87)
Das Objekt hat einen kreisförmigen Grundriss mit betontem Eingangsteil von rechteckigem Grundriss. Neben klassischen Ausstellungsräumen umfasste der Pavillon auch eine Galerie mit spezieller halbgrüner Beleuchtung. Die Fläche des Pavillons betrug 1.320 m², und die Hauptbestimmung des Gebäudes ist Ausstellungsraum. Er wurde im Art-déco-Stil erbaut — ein anthologisches Beispiel der serbischen Zwischenkriegsarchitektur; es war das erste Gebäude der Stadt Belgrad auf der linken Seite der Save, eine Art Vorläufer dessen, was später zu Neu-Belgrad werden sollte. Der Pavillon wurde später erweitert.
Der Komplex des Alten Messegeländes am linken Save-Ufer wurde 1937 nach dem Entwurf der Architekten Tričković, Lukić und Tatić als erste Belgrader Messe mit 14.000 m² Ausstellungsfläche erbaut. Bis 1941 wurden dort regelmäßige Frühjahrs- und Herbstausstellungen unterschiedlichen Inhalts veranstaltet: Automobile, Aeronautik, Handwerk, Textilien, Schuhe. Während der Besatzung 1941–1944 wurden alle Ausstellungspavillons in das berüchtigte Konzentrationslager verwandelt, in dem Patrioten, Anhänger der Volksbefreiungsbewegung und Juden gefoltert und getötet wurden. Dieses Lager war das Hauptsammellager für die Belgrader Juden, die von dort überwiegend in andere Lager transportiert wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Messegelände umgestaltet und sein größerer Teil in Ateliers belgrader Maler und Bildhauer umgewandelt.




